Nabelschnurblut-Banken

Nabelschnurblut wird heute in unterschiedlichen Einrichtungen („Banken“) aufbewahrt. Man unterscheidet zwischen öffentlichen Institutionen („öffentliche Banken“) und privaten Anbietern („private Banken“).

Öffentliche Banken

Öffentliche Banken gibt es in der Schweiz in Basel und Genf. Nabelschnurblut-Spenden für diese Banken sind heute in fünf Spitälern in der Schweiz möglich, darunter die Frauenklinik des Inselspitals Bern sowie in den Universitätsklinikien in Basel und Genf, dem Kantonsspital Liestal und im Tessin in verschiedenen Spitälern.

Aufgrund der erfolgreichen Ergebnisse der bisherigen Nabelschnurblut-Transplantationen sind weltweit viele Zentren mit dem Aufbau von Nabelschnurblutbanken beschäftigt. Die bisher grösste befindet sich in New York, wo inzwischen weit mehr als 10’000 Nabelschnurblutspenden gelagert sind. Es werden sowohl Nabelschnurblut von Fremdspendern, als auch familiäre, sogenannte gerichtete Spenden in den Banken gelagert. Das Ziel besteht darin, eine Stammzelltransplantatation zu ermöglichen, falls ein Geschwister von einer dadurch zu behandelnden Krankheit betroffen ist. Das Fernziel der Nabelschnurblutbanken ist es, einen internationalen "Spenderpool" aufzubauen, welcher das Knochenmarksspendernetz ergänzen kann, damit für möglichst viele betroffene Patienten ein Transplantat zur Verfügung steht.

Private Banken

In der Schweiz existieren verschiedene Anbieter für das private Aufbewahren von Spenden: