Diagnostik - modernste Verfahren schonend angewandt

Brustsprechstunde

Haben Sie eine Veränderung in Ihrer Brust bemerkt? Die einfühlsame Betreuung durch unsere Spezialistinnen gibt Ihnen Sicherheit während der Untersuchung und auch bei der Besprechung der Resultate. Die Untersuchungen erfolgen mithilfe modernster Diagnostikverfahren so belastungsarm und schonend wie möglich.

Innerhalb von 24 Stunden nach der Untersuchung erfahren Sie das Resultat. Bereits bei dieser Besprechung ist eine Breast & Cancer Care Nurse mit dabei. Diese unterstützt Sie mit ihrem Fachwissen und ihrer Erfahrung und hilft Ihnen, mit einer allfälligen Diagnose Brustkrebs umzugehen.

Zur Abklärung eines Verdachts auf Brustkrebs bieten wir alle bekannten Methoden an (in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit dem Universitätsinstitut für Radiologie). Weitere Informationen zu den verschiedenen Diagnoseverfahren:

Tastuntersuchung

Die sichere Früherkennung einer Brustkrebserkrankung erfordert oft mehrere Diagnostikverfahren. Zu Beginn der Untersuchung wird die Ärztin, der Arzt Ihre Brust durch Abtasten untersuchen. Ergibt sich daraus ein Verdacht, werden danach gezielt weitere präzisere Verfahren empfohlen und durchgeführt.

Mammografie

Die Mammografie ist derzeit die effizienteste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. Damit können bereits kleinste Tumoren von unter 10 mm erkannt, untersucht und in diesem frühen Stadium meist schonend behandelt werden.

Voraussetzung ist, dass die Untersuchung mit modernen Geräten und von speziell geschultem Personal durchgeführt wird. Unser Brustzentrum am Inselspital ist für diese Aufgabe spezialisiert und auch zertifiziert. Als Universitätsklinik sind wir auf dem neusten Stand der Medizin. Jedes Jahr führen wir mehrere Tausend Brustuntersuchungen von Frauen aus dem Kanton Bern und aus anderen Kantonen durch.

Ultraschall

Die Ultraschalluntersuchung der Brust, die Sonografie, findet insbesondere Anwendung bei jüngeren Frauen mit sehr dichtem Brustdrüsengewebe, wenn Hormone eingenommen nehmen oder wenn die Art der Veränderung in der Mammografie nicht sicher beurteilt werden kann.

MRI

Es gibt Situationen, bei denen die Routineuntersuchung der Brust mittels Mammographie und Ultraschall nicht ausreicht und zur weiteren Abklärung eine MRI der Brust nötig ist. Bei der Magnetresonanztomografie, abgekürzt MRT oder MRI (Magnetic Resonance Imaging), werden keine Röntgenstrahlen verwendet, sondern ein sehr starkes Magnetfeld und Radiowellen. 

Die Untersuchung findet in Bauchlage statt und setzt voraus, dass man min. 20-30 Minuten ruhig liegen bleiben kann. Vorgängig wird ein Kontrastmittelgabe gespritzt, um die verdächtigen Herde besser charakterisieren zu können.

Gewebeentnahme durch Biopsie

Erhärten vorangehende Diagnoseverfahren den Verdacht auf einen Tumor, empfehlen wir eine Biopsie. Mit einer feinen Nadel entnehmen wir eine Gewebeprobe aus dem verdächtigen Brustknoten. Die Analyse unter dem Mikroskop zeigt, ob der Knoten gut- oder bösartig ist. Biopsien werden ambulant und meist minimal-invasiv, das heisst mit kleinsten Schnitten, durchgeführt.