Prof. Dr. med. Michael von Wolff

Chefarzt Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin

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Anschrift / Kontakt

Universitätsklinik für Frauenheilkunde
Theodor-Kocher-Haus
Friedbühlstrasse 19
3010 Bern

Werdegang und Mitgliedschaften

Michael von Wolff studierte bis 1994 Medizin in Aachen und in London. Anschliessend arbeitete er als Arzt im Praktikum in der Forschung am Institut für Anatomie und Reproduktionsbiologie in Aachen.

Die gynäkologische Ausbildung absolvierte er an den Universitätskliniken des Klinikums Grosshadern in München und in Heidelberg. Während dieser Zeit absolvierte er auch einen Forschungsaufenthalt in New York. 2004 habilitierte er sich zum Thema «Endometriale Regulation und Dysregulation und deren therapeutische Optionen».

Nach der Verleihung einer ausserplanmässigen Professur 2007 in Heidelberg wurde er 2009 zum Abteilungsleiter der Gynäkologischen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin der Universitätsklinik für Frauenheilkunde des Inselspitals ernannt und er erhielt dort eine assoziierte Professur. 2019 wurde er an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde Bern zum Chefarzt befördert.

Seine aktuellen wesentlichen Forschungsschwerpunkte sind die Fertilitätsprotektion bei Krebserkrankungen. In diesem Rahmen gründete er 2006 das 3-Länder Netzwerk FertiPROTEKT (www.Fertiprotekt.com) und 2007 die ESHRE-Task Force Fertility Preservation. Er ist Gründungs- und Vorstandsmitglied der ESHRE-SIG Fertility Preservation und Vizepräsident der International Society for Fertility Preservation, ISFP. Des Weiteren arbeitet er klinisch wie grundlagenwissenschaftlich an der Optimierung der Natural Cycle-IVF und gründete das internationale Netzwerk IVF-Naturelle (www.ivf-naturelle.de). Er verfasste rund 150 Pubmed- und rund 300 Scopus-registrierte Publikationen bei einem h-Score von 33 sowie mehrsprachige Bücher zur Gyn. Endokrinologie und Reproduktionsmedizin sowie zur Fertilitätsprotektion. Ein Buch zur IVF im natürlichen Zyklus erscheint Anfang 2022 (Stand 2021).

Seit 2019 ist er Präsident der Schweizer Gesellschaft für Reproduktionsmedizin, SGRM.