Studien Gynäkologische Endokrinologie

Die Gynäkologische Endokrinologie unter der Leitung von Frau Professor Dr. med. Petra Stute führt zahlreiche wissenschaftliche Studien rund um das Thema Hormone und Wechseljahre durch. Zum Forschungsteam gehören die Oberärztinnen der Abteilung, eine Study Nurse und zahlreiche Masterstudierende und Doktorierende.

Die Publikationen unserer bisherigen Studien finden Sie auf Webseite von Pubmed.

Möchten Sie an einer Studie teilnehmen?

Vielleicht haben Sie Lust, Interesse, Neugier und etwas Zeit, an einer Studie teilzunehmen!? Sie können hierdurch Spannendes über sich selbst erfahren! Wenden Sie sich an unsere Study Nurse.

Aktuelle Forschungsprojekte

Gewichtszunahme in den Wechseljahren (Progesteron und Ruheenergieverbrauch)

In den Wechseljahren nehmen die meisten Frauen an Gewicht zu. Meistens heisst es, das sei das Alter. Aber haben Sie sich vielleicht auch schon gefragt, inwiefern der Wegfall der Geschlechtshormone in den Wechseljahren mit daran «Schuld» ist?

Dieser Frage gehen wir nach: Ein für den Stoffwechsel wichtiges Geschlechtshormon ist z.B. Progesteron. Wir untersuchen in dieser Studie den Einfluss von bio-identischem Progesteron in Kapselform auf den Ruheenergieverbrauch.

Mit der Teilnahme profitieren Sie von einer umfassenden Analyse von Ruheenergieverbrauch, Hormonstatus, Zucker- und Fettstoffwechsel und einer ausführlichen Auswertung Ihres Ernährungsprotokolls durch Expertinnen.

Mehr Informationen zur Teilnahme und Ablauf der Studie (PDF)

Hirnbotenstoffe und Wechseljahresbeschwerden

Viele Wechseljahresbeschwerden betreffen unser zentrales Nervensystem, z.B. Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Angst, Müdigkeit, Sexualtrieb. Das spricht dafür, dass der Wegfall der Geschlechtshormone in den Wechseljahren auch einen Einfluss auf unsere Hirnbotenstoffe (Neurotransmitter) hat.

Dieser Frage gehen wir nach: Inwiefern sind Wechseljahresbeschwerden mit einer Veränderung des Stresshormonprofils (Speichelkortisol-Tagesprofil) und der Hirnbotenstoffe im Urin (Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin, Serotonin) verbunden?

Einfluss des klimakterischen Syndroms auf die Beurteilung des eigenen Körpers

Die hormonelle Umstellung der Wechseljahre ist u.a. mit körperlichen Veränderungen verbunden. Wir glauben, dass je intensiver die Wechseljahresbeschwerden sind, desto stärker verändert sich die Beurteilung des eigenen Körpers.

Dieser Frage gehen wir nach: Mithilfe von geprüften Fragebögen möchten wir herausfinden, ob die Beurteilung des eigenen Körpers von der Stärke der Wechseljahresbeschwerden abhängt.

Hat Yoga einen verjüngenden Effekt bei Frauen in den Wechseljahren?

Yoga werden viele positive Effekte auf die körperliche, mentale und emotionale Gesundheit zugeschrieben. Doch hat Yoga möglicherweise auch einen verjüngenden Effekt?
Dieser Frage gehen wir nach: Frauen mit Wechseljahresbeschwerden erhalten im Rahmen der Studie gratis professionellen Yoga-Unterricht.

Dieser Frage gehen wir nach: Wir messen vor und nach dem Yoga-Kurs völlig schmerzfrei Ihr sog. funktionelles Alter, d.h. wir finden heraus, ob Sie durch Yoga funktionell jünger geworden sind.

Flyer zur Studie Yoga und Wechseljahre (PDF)

Real-CHOICE

Viele Frauen leiden an Eisenmangel, der Haarausfall, Müdigkeit und Stimmungstiefs begünstigen kann. Therapeutisch werden je nach Schweregrad des Eisenmangels oder der Intensität der Symptome entweder Eisen in Tablettenform oder Eisen als Infusion eingesetzt.

Dieser Frage gehen wir nach: Wir möchten herausfinden, wie gut die Verträglichkeit und Wirksamkeit der Eiseninfusion Monofer® aus Patientinnen- und Ärztinnensicht ist. Hierfür wird lediglich ein Fragebogen ausgefüllt.